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Ostern: Diese Frühlingsblumen sind für Hunde giftig!

von Jenny | Gesundheit, Ostern, Wissenswert

Was die meisten von uns mit großem Spaß ausgelassen feiern, wird für viele Tiere regelmäßig zu einem schier nicht enden wollenden Horrorszenario – das Ende des Jahres und der Neubeginn eines weiteren Jahres. Silvester ist für viele Hunde wirklich kein Tag zur Freude. Auch die Tage davor können bereits problematisch sein.

 

Warum haben Hunde Angst an Silvester?

Die Lichtblitze, die unvorhersehbare, erschreckende Geräuschkulisse und der Geruch sind eine echte Herausforderung für die feinen Sinne eines Hundes. Ihre Wahrnehmung ist sehr viel besser als unsere. Sie können um ein Vielfaches besser hören und riechen als der Mensch. Dies allein kann einen Vierbeiner bereits an Silvester überfordern. Der Brandgeruch in der Luft versetzt viele Tiere überdies noch in Alarmbereitschaft. Auch schlechte Erfahrungen durch beispielsweise laute Geräusche können sich dann durch ängstliches oder sogar panisches Verhalten an Silvester bemerkbar. Manche Hunde bleiben allerdings auch ganz gelassen. Es gibt kein typisches Verhalten – mit deinem Tier ist alles okay, wenn es keine Silvesterangst hat, aber mit ihm ist ebenfalls alles normal, wenn es Angst hat.

Werden Welpen oder Junghunde während ihres Aufwachsens nicht gut mit lauten Geräuschen vertraut gemacht werden oder ein Erlebnis hinter sich haben, das sich in Kombination mit Krach als Trauma festgesetzt hat, dann wird das Jahresende immer eine Stresssituation für sie sein.

Jedes Jahr werden hunderte Fellnasen rund um den 31.12. als vermisst gemeldet, weil sie sich zum Beispiel aus Panik aus ihren Halsbändern losgerissen oder durch eine offene Haustür das Weite gesucht haben.

Was du tun kannst, damit dein Hund Silvester weniger Stress hat

 

12 Tipps gegen Silvesterangst bei Hunden

Vertrauensperson

Wenn dein Hund an Silvester Angst hat, dann lass ihn nicht allein. Stressige Situationen durchzustehen, ohne eine vertraute Bezugsperson, macht es deinem Tier nur unnötig schwer. Stell sicher, dass für eine verängstigte Fellnase jemand vor Ort ist, dem dein Hund vertraut, solltest du selbst keine Zeit haben.

 

Reduktion der Eindrücke von außen

Mindere den Lärm und die Lichtblitze durch das Feuerwerk, indem du die Jalousien herunterlässt und/oder die Vorhänge zuziehst. So werden visuelle und akustische Eindrücke von außen reduziert, was für deinen Hund die Stärke von Krach und flackernden Lichtern senkt. Helle Beleuchtung im Innenraum hilft zusätzlich, die Reize von außen zu dämpfen.

 

Gewohnte Geräusche

Zusätzlich zur Abschirmung der Eindrücke von außen kannst im Wohnraum dafür sorgen, dass gewohnte Geräusche für mehr Normalität sorgen und zugleich das Explodieren von Böllern und Raketen übertönen. Läuft bei dir üblicherweise der Fernseher oder Musik, dann solltest du oder die entsprechende Bezugsperson das TV-Gerät oder das Radio einschalten. Die Lautstärke sollte dabei die für dich typische sein.

 

Kontakt und Ruhe

Bleib selbst gelassen und ruhig. Ansonsten verstärkt deine Anspannung die Angst deines Hundes. Im schlimmsten Fall löst deine Angst erst die Probleme bei deiner Fellnase aus.

Biete deinem Hund Körperkontakt an, aber nötige ihn nicht auf. Vielleicht will dein Hund gar keine körperliche Nähe, weil er sich dadurch in einer Stresssituation eingeengt fühlt und glaubt, er könne im Notfall nicht fliehen.

 

Rückzugsorte

Ein Körbchen in deiner Nähe kann für die Tage rund um Silvester eine gute Idee sein. So hat dein Hund einen zusätzlichen Rückzugsort, muss aber deine Seite nie verlassen. Ängstlichen Hunden geben verlässliche Bezugspersonen Halt. Viele Hunde bevorzugen die Möglichkeit, sich zu verstecken. Dafür sind Transportboxen oder Ähnliches sehr nützlich. Selbst ein Karton, der groß genug für deinen Hund ist, kann dafür als billigste Option herhalten. Mach deine Fellnase damit am besten schon direkt nach den Weihnachtstagen vertraut, damit sie weiß, dass dieser Ort Sicherheit bedeutet und dass sie dort nicht gestört wird. Leckerli können bei der Eingewöhnung helfen.

 

Keine Bestrafung

Aus Angst und Panik heraus kann sich dein Hund sehr ungewöhnlich verhalten. Neben den üblichen Anzeichen wie verstärktes Hecheln, einem eingezogenen Schwanz, Zittern oder unruhigem Verhalten, kann dein Hund auch unerwünschtes Verhalten zeigen. Maßregeln ihn nicht, wenn er aus Angst vermehrt bellt, das Essen verweigert, in Panik Gegenstände umwirft, als Stressabbau urplötzlich Dinge ankaut oder unsauber wird. Würdest du ihn in so einer Situation noch bestrafen, verstärkt es die Angst deines Hundes. Er verliert womöglich auch ein Stück weit Vertrauen in dich.

 

Kein Abendspaziergang

Leider wissen jedes Jahr viel zu viel nicht, wann genau Mitternacht ist, und so beginnt die Knallerei häufig schon am Nachmittag. Erspare dir und deinem Hund also einen langen Spaziergang am Abend. Wenn es dir möglich ist, geh mit deinem Vierbeiner nur durch ruhige Gegenden – am besten außerhalb von Wohngebieten. Und achte unbedingt darauf, dass dein Hund gut angeleint ist. Am besten mit einem guten Brustgeschirr.

 

Biete Alternativen an

Versuche deinen Hund abzulenken. Mit Kauartikeln, Schleckmatten oder Intelligenzspielzeug kannst du für eine gute Ablenkung sorgen. Über das Kauen bauen Hunde zudem sehr gut Stress ab. Sollte dein Hund jedoch zu große Angst haben, um sich ablenken zu lassen, bedränge ihn nicht mit Alternativen.

 

Laste deinen Hund aus

Starte den Tag mit einem langen, ausgiebigen Spaziergang, sofern dein Hund nicht zu viel Angst hat. Dies sorgt dafür, dass er Energie abbauen. Baue Nasen- und Denkspiele den Tag über ein. Diese Spiele benötigen viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Die gemeinsame Aktivität stärkt das Vertrauen und kann sogar den Stresslevel senken.

Wir haben hier 9 Denkspiele für dich und deinen Hund.

 

Hilfsmittel

Es gibt unterschiedliche Hilfsmittel, zu denen du greifen kannst, um deinen Hund bei einem ängstlichen Verhalten zu unterstützen. Ein ThunderShirt(*) ist eine Art Beruhigungsweste, die durch konstanten Druck entspannend auf deine Fellnase wirken kann. Pheromone(*), die normalerweise von der Mutterhündin ausgestoßen und eine beruhigende Wirkung haben, gibt es als Zerstäuber, Halsbänder oder Sprays.

Zu den Produkten, die zwar nicht verschreibungspflichtig sind, bei denen allerdings aufgrund von möglichen Wechselwirkungen Rücksprache mit deinem Tierarzt ratsam sein kann, gehören Bachblüten-Tropfen(*) oder ein CBD-Öl(*). Im Normalfall haben diese Produkte aber bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen.

Manchen Hunden kann aber auch schon ein passender Ärmel eines alten Pullovers helfen, wenn man ihn als Gehörschutz über die Ohren des Hundes zieht.

 

Medikamente

Sollte dein Hund bedauerlicherweise unter einer echten Angststörung an Silvester leiden, suche Hilfe bei deinem Tierarzt auf. Greife nicht zu Medikamenten für Menschen. Diese sind nicht für Hunde gedacht und du kannst dich nicht auf Dosierungsempfehlungen berufen.

 

Urlaub

Um dem Stress an Silvester zu entfliehen, kannst du – sofern der Geldbeutel und die Lust stimmt – Urlaub an einem Ort machen, an dem vorm ganzen Trubel verschont bleibt. Abgelegen im Gebirge wird man vielleicht in der Ferne Feuerwerk sehen können. Rund um Nationalparks und Vogelschutzgebieten sollte ist das Böllern stark eingeschränkt erlaubt oder ganz verboten. Auf den Inseln Sylt, Amrum und Spiekeroog gilt ebenfalls Böllerverbot.

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, die Vögel zwitschern, wir genießen wieder die ersten Sonnenstrahlen – der Frühling liegt in der Luft. Gerade um die Osterzeit blühen die ersten wunderschönen Frühlingspflanzen und schmücken unsere Gärten, Parks und die unangetastete Natur. Während wir uns an diesem bunten Schauspiel erfreuen können, stellt diese Kulisse in manchen Fällen für unsere Hunde eine Gefahr dar. Einige Frühlingsblüher sind giftig für Fellnasen und können schwerwiegende Vergiftungen hervorrufen. Die gängigsten Pflanzen, die giftig und zugleich in vielen heimischen Gärten zu finden sind, werden in diesem Artikel vorgestellt, damit du deinen neugierigen Vierbeiner davor schützen kannst.

Foto von unterschiedlich farbigen Tulpen

Zu den echten Frühlingsklassikern gehören Tulpen. Sie zieren viele Gärten und gerade an Ostern kommen sie gerne in schmuckvollen Gebinden oder üppigen Sträußen auf den Tisch. Allerdings sind alle Pflanzenbestandteile toxisch für Hunde. Bei einer leichteren Vergiftung kann es zu Speichelfluss, Erbrechen oder Durchfall kommen. Bei stärkeren muss mit blutigen Ausscheidungen, Krämpfen, Atemnot, Koma und sogar dem Ableben des Hundes gerechnet werden.

Narzissen, auch Osterglocken genannt, sind ein beliebtes Frühlingssymbol. Leider ist jedoch jeder Teil dieser Pflanze giftig für Hunde. Insbesondere die Zwiebeln sind äußerst toxisch. Selbst das Blumenwasser aus Vasen oder aus Pflanzkübeln ist gefährlich, wenn sich Narzissen darin befinden. Symptome sind Hautreaktionen, Erbrechen oder Durchfall bei leichteren Vergiftungen. In schlimmeren Fällen kommt es zu Koordinationsstörungen, Krämpfen und Zittern, Herzrhythmusstörungen und sogar zum Tod.

Foto von gelben Narzissen.
Foto von bunten Hyazinthen

Hyazinthen bestechen mit einem herrlichen Duft, der sich zu Ostern in so einigen Häusern erschnuppern lässt. Auch optisch ist sie ein echter Hingucker. Doch leider ist auch diese wunderschöne Blume giftig für unsere Fellnasen. Wie bei den Tulpen ist jeder Teil der Hyazinthe giftig, besonders jedoch ihre Zwiebeln. Symptome reichen bei einer Vergiftung von Reaktionen der Schleimhäute, Durchfall und Erbrechen, bis hin zu Atemnot oder Herzrasen. Es kann ein lebensbedrohlicher Zustand eintreten.

Krokusse zählen zu den ersten Botschaftern, die uns mitteilen, dass der Winter zu Ende geht. Gerne strecken sie ihre violetten, gelben oder weißen Blütenköpfe durch die Schneedecke und bereiten den Weg für den Frühling. Für Hunde sind sie allerdings giftig. Symptome sind Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Bei trächtigen Tieren können außerdem vorzeitige Wehen ausgelöst werden.

Foto von violetten Krokussen
Foto einer Primel

Primeln sind farbenfrohe und häufig anzutreffende Frühlingsblumen in Gärten und Parks. Es gibt sie in diversen Farben: Lavendel, Rosa, Weiß, Gelb, Rot und Violett. Für Hunde allerdings sind sie ungeeignet, denn alle Pflanzenteile sind leicht giftig. Ihr Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

Was kannst du tun, wenn dein Hund giftige Pflanzen gefressen hat?

Solltest du deinen Hund beim Fressen einer giftigen Pflanze erwischen, musst du ihn augenblicklich dabei unterbrechen und ihn unter Beobachtung stellen. Bei Frühlingsblühern, die lebensbedrohlich sind, kontaktiere direkt einen Tierarzt und schildere die Situation. Bei Blumen, die nur leicht gift sind, solltest du auf Anzeichen einer Vergiftung achten, und dementsprechend handeln. Zögere im Zweifel nie, einen Veterinär aufzusuchen.

 

So schützt du deinen Hund vor giftigen Frühlingsblumen

  • Bewusstsein schaffen: Achte darauf, welche Pflanzen du in deinem Garten hast, welche dir im Park oder bei Freunden begegnen. Je ausgeprägter dein Bewusstsein für deine Umwelt ist, umso leichter wirst du giftige Pflanzen entdecken können.
  • Zugang einschränken: Stelle sicher, dass deine Fellnase giftige Pflanzen gar nicht erst erreichen kann. Dies gilt besonders für Gärten und Blumenarrangements in Wohnungen.
  • Aufklärung: Informiere auch Freunde, Familie und Nachbarn darüber, die einen Hund haben oder die du mit deinem Vierbeiner besuchst, welche Pflanzen gefährlich sein können.
  • Alternativen: Neugierige Hunde, besonders Welpen knabbern gerne alles, was neu (oder verboten) ist, an. Viele Fellnasen graben gerne ganze Gärten um. Um deinen Vierbeiner vor Vergiftungen zu schützen, können Alternativen, die zum Spielen, Kauen und Erkunden taugen, ein Schritt sein, damit die Aufmerksamkeit auf ungefährliche Beschäftigungen gelenkt werden.

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