
Hättest du schon mal den Eindruck, dein Hund würde mit offenen Augen schlafen? Das tut er mehr oder weniger tatsächlich und es kommt gar nicht so selten vor. Weshalb deine Fellnase mit geöffneten Augen schläft, erfährst du hier.
Im Vergleich zu uns Menschen, die im Durchschnitt um die acht Stunden Schlaf benötigen, sind es bei unseren Hunden häufig mehr als das Doppelte (12 bis 20 Stunden). Da sie sich im Normalfall unserem Tagesrhythmus anpassen, verbringen sie auch die Nacht damit, ebenfalls ihre Schnauzen in ihre Schlafbetten zu drücken und zu träumen. Über den Tag verteilt schlafen sie dann in kürzeren Phasen, dösen nur vor sich hin oder befinden sich im Halbschlaf, können aber auch richtige Tiefschlafphasen haben.
Es dürfte ihren wilden Wurzeln geschuldet sein, dass unsere Fellnase nur einen Schlafzyklus von rund 20 Minuten hat – unserer dauert ungefähr 90 Minuten. Dein Hund ist also häufiger in seinen Ruhezeiten wach als wir.
Wie kann ein Hund mit offenen Augen schlafen?
In den meisten Fällen hat es nur den Anschein, dass dein felliger Mitbewohner mit geöffneten Augen schläft. Hunde haben einen entscheidenden Vorteil uns gegenüber: Sie verfügen über ein drittes Augenlid – die Nickhaut. Die Nickhaut ist ein transparentes Lid, welches das Auge vor Fremdkörpern schützt und für eine ausreichende Befeuchtung sorgt.
Andere Tiere haben eine Nickhaut, um ihre Augen zu schützen – Eisbären, Biber oder Katzen. Man findet sie zudem bei Vögeln oder Fischen. Dass sich eine schützende Membran über das Auge legt, haben viele vermutlich schon bei Dokumentationen über Haie sehen können.
Schläft oder döst dein Hund vor sich hin und seine äußeren Lider sind nicht ganz geschlossen, kann es wegen der Nickhaut so aussehen, als würde deine Fellnase mit offenen Augen schlafen. Tatsächlich schützt sein drittes Lid jedoch sein Auge und sorgt so dafür, dass es im Grunde geschlossen ist.
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Warum schlafen Hunde mit offenen Augen?
Wenn die Nickhaut die Augen vor Fremdkörpern und Bakterien schützt, kann man sich durchaus die Frage stellen, weshalb der Hund beim Schlafen nicht einfach die Augen schließt. Vermutlich liegt es in seiner wilden DNS, dass er seine Augen nicht ganz schließt. So können Reize der Umgebung immer noch über das Sehen wahrgenommen werden und Impulse im Hirn auslösen. Ob Gefahr droht oder eine ungewohnte Bewegung vor der eigenen Schnauze getan wird, ist für die Vorfahren unserer Haushunde überlebenswichtig gewesen.
Gerade Wach- und Hütehunde profitieren so heute vermutlich noch davon, dass ihre Nickhaut ihnen eine zusätzlich Möglichkeit liefert, selbst beim Ruhen noch ihre Umgebung im Auge behalten zu können.
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