
Natürlich wollen wir wissen, ob es unserem geliebten Vierbeiner wirklich gut geht. Problematischerweise ist unser Miteinander von einer kleinen Kommunikationshürde geprägt. Nicht immer ist es auf den ersten Blick klar, ob ein Hund Schmerzen hat oder ein Unwohlsein verspürt. Aber wie bei uns gilt auch hier: Je eher eine Erkrankung festgestellt wird, desto höher sind die Erfolgsaussichten auf folgenlose Heilung.
Klare Symptome, dass etwas nicht stimmt, sind Jaulen, Lahmheit, Wimmern oder Appetitlosigkeit. Die Symptome sind aber so vielschichtig, wie es Gründe für Schmerzen und Unbehagen gibt.
Primär möchten Hunde von Natur aus eher verstecken, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Aus evolutionärer Sicht ist es schlichtweg sicherer, wenn man in dieser Hinsicht nicht negativ auffällt. Schwäche zu zeigen, kann zum Risiko werden.
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Häufige Symptome von Schmerzen bei Hunden
Hunde zeigen ihre Schmerzen auf unterschiedliche Art und Weise. Hier die auffälligsten Symptome:
- Jaulen oder Winseln
- Eingeschränkte Motivation zu Bewegung oder Spieleinheiten
- Lahmheit in einem Bein oder in beiden Beinen
- Ungewohnte Körperhaltung beim Schlafen
- Vermehrtes Kratzen
- Vermeidung von Berührungen an bestimmten Körperstellen oder generell
- Humpeln oder Anheben einer Pfote
- Häufiges Blinzeln
- Aggression und Stimmungsschwankungen
- Schnelles, starkes Hecheln ohne körperliche Belastung zuvor oder besonders flaches Atmen.
- Appetitlosigkeit
- Beschleunigte Herzfrequenz
- Schwierigkeiten beim Aufstehen
- Zittern und Schütteln
- Erstarren
- Vermehrtes Lecken von Oberflächen, der Lippen oder der Nase
- Angst vorm Alleinsein
- Nächtliche Unruhe
All diese Symptome können auf Schmerzen oder ein Unwohlsein deines Hundes hindeuten. Es ist wichtig, dass du diese Anzeichen (er)kennst, um rechtzeigtig handeln zu können und gegebenfalls einen Tierarzt aufzusuchen. Frühes Reagieren kann das Leben deiner Fellnase retten, oder im Einzelfall deinen Hund davor bewahren, dass eine Erkrankung chronisch wird.
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